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KGS steht für Kooperative Gesamtschule.

In einer Kooperativen Gesamtschule werden Schüler der Regelschule und des Gymnasiums unter einem Dach unterrichtet. Damit werden alle Bildungsmöglichkeiten und Abschlüsse, die das gegliederte Schulsystem bietet, an einer Schule angeboten.

Die bundesweite Debatte um Gesamtschulabschlüsse, die die Öffentlichkeit einige Jahre beschäftigte und in Jena immer noch beschäftigt, hat dabei die Schüler Kooperativer Gesamtschulen nie betroffen, da deren Abschlüsse denen der Regelschulformen (Hauptschule, Realschule und insbesondere Gymnasium) völlig identisch sind.

Warum aber Regelschule und Gymnasium unter einem Dach?

1.

Nach dem Besuch der Grundschule kann niemand mit Sicherheit voraussehen, wie sich die einzelnen Schüler in den kommenden Jahren entwickeln.

An der KGS kann man einmal getroffene Schullaufbahnentscheidungen ohne große Probleme ändern.
Wenn also ein Schüler aufgrund entsprechender Leistungen den Anforderungen des Gymnasiums nicht gewachsen ist, wechselt er in den Regelschulzweig.
- er bleibt in derselben Schule, d.h. ihm ist nichts fremd und er findet sich gut zurecht.
- er kennt in der Regel viele Lehrer
- er kann mit den alten Klassenkameraden weiterhin Kontakt pflegen, gleiche
Arbeitsgemeinschaften besuchen.

Durch die KGS wird der Übergang von einem Schulzweig zum anderen erheblich erleichtert.

2.
An der KGS ist eine bessere Schullaufbahnlenkung möglich, da die Lehrer mit verschiedenen Lehrämtern (Regelschule, Gymnasium) eng zusammenarbeiten. Die Lehrkräfte können schnell und ohne große Formalitäten sich darüber verständigen, welche Schulform für einen Schüler am besten geeignet ist.

3.
Es werden gemeinsame Lernerfahrungen von Schülern mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen ermöglicht. Das fördert die soziale Kompetenz aller Schüler.
z.B.: in Arbeitsgemeinschaften, in der Projektarbeit usw.


Zusammenfassend sichert seit dem Schuljahr 2006/07 die KGS Jena für ihr Einzugsgebiet ein kostengünstiges breites Bildungsangebot. Sie führt zu mehr Chancengleichheit für alle Schüler und trägt dazu bei, soziale Vorurteile abzubauen.

 

 

Mit Beginn des Schuljahres 2011/2012 nahm unser Lernbüro seine Tätigkeit auf.

Dadurch soll sowohl im Regelschul- als auch im Gymnasialteil eine weitere Verbesserung der individuellen Förderung von Kindern und Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf erreicht werden.

Nähere Informationen finden Sie in den nachfolgenden Dokumenten.